Laut einem Bericht von Heise.de wird das iPad ab nächsten Freitag (dem 12. März) bestellbar sein. Ausgeliefert werden soll die WLAN-Version ohne UMTS dann aber erst ab 3. April. Angeblich soll das Gerät doch erst in den USA ausgeliefert werden; andere Länder folgen erst etwas später. Vielleicht sind ja doch Produktionsengpässe für die Verzögerung verantwortlich?
Bald soll der neueste Spross aus der Familie der EEEPC erscheinen: Ein kompletter PC mit der Intel-Atom-Plattform, der in eine Tastatur integriert ist. Man muss also nur noch ein Display und eine Maus anschließen, und schon hat man einen ultrakompakten und platzsparenden Computer. Es ist also quasi so etwas wie ein inverser iMac, bei dem der Computer ja im Bildschirm integriert ist. Oder wie ein Laptop ohne Bildschirm.
Wie funktioniert’s?
Bei jedem neuen Produkt, das mit Spannung erwartet wird, stellt sich die Frage: Kann der Hersteller die große Nachfrage am Anfang überhaupt erfüllen? Auch beim iPad gibt es diesbezüglich schon erste Meldungen.
Natürlich lassen sich solche Engpässe nicht ganz vermeiden – und es wäre auch unklug, solche Engpässe unter allen Umständen zu vermeiden. Wenn man wartetet, bis man tatsächlich den ersten Ansturm mit seinem Lagerbestand und seinen Produktionskapazitäten befriedigen kann, geht einige Zeit ins Land – und das ist verlorene Zeit, denn man hätte schon längst einige Geräte verkaufen können. Im Endeffekt warten die Leute dann ja auch nicht länger darauf und es hat den Nebeneffekt, dass mehr über das Gerät gesprochen wird, wenn es schon einige wenige auf den Markt schaffen.
Wer kennt nicht diese Situationen, die man häufig in Actionfilmen findet: Die Geheimorganisation macht ein Foto von einen der Terroristen. Dieser muss jetzt natürlich identifiziert werden. Man gibt das Foto – natürlich erst, nachdem es von einer VGA-Auflösung zu einem Multi-Megapixelbild aufbereitet wurde – an eine ausgeklügelte Software, die nun alle Datenbanken der Welt scannt, um herauszufinden, wer diese Person ist. Je nach Handlung findet man das dann entweder in ein paar Sekunden, oder eben zum dramaturgisch passendem Zeitpunkt heraus.
Vorteile für die Nutzer?
Bei meinem letzten Artikel über das Telefonieren mit dem iPad ist mir eine weitere Idee gekommen, die bisher eigentlich kaum besprochen wurde. Welche Vorteile haben User, die sowohl ein iPhone als auch ein iPad besitzen?
Ich denke darüber hat sich die Marketingabteilung von Apple schon den Kopf zerbrochen. Schließlich kann der Hersteller glatt doppelt verdienen. Aber die Nutzer müssen auch einen gewissen Vorteil daran sehen; schließlich sind beide Geräte doch sehr ähnlich. Klar, das iPad bietet mehr Möglichkeiten, aber ist dafür auch unhandlich und man hat es nicht immer dabei.
Der erste Gedanke, der mir im Zusammenhang mit telefonieren auf dem iPad gekommen ist war: Wer zum Teufel hält sich ein 10 Zoll-Display an den Kopf? Das macht doch überhaupt keinen Sinn! Woran ich aber nicht gedacht habe ist, dass das iPad ja auch Bluetooth hat und man so eigentlich ziemlich bequem mit einem entsprechendem Headset telefonieren kann. Also hätten zumindest die iPad mit UMTS alle technischen Voraussetzungen, um auch als Telefon benutzt zu werden. Außerdem könnte man – wenn das Tablet ein Mikrofon spendiert bekommt – das Gerät quasi mit Freisprecheinrichtung verwenden.
Das iPad bringt viele Neuigkeiten für Apple – auch unter der Haube. Das neue Tablet ist das erste Gerät, für das Apple – besser gesagt seine Tochterfirma P.A. Semi – einen eigenen Hauptprozessor entwickelt hat. Nunja, eigentlich ist das nicht ganz richtig: Der Prozessorkern wurde von ARM lizenziert. ARM-Prozessoren sind im Embeddedbereich sehr stark verbreitet. Dieser Prozessorkern wird dann mit der nötigen Peripherie ausgestattet. Neben Standardperipherie, wie zum Beispiel Timer zur Zeitsteuerung von Programmen oder Speicherschnittstellen, können auch aufwendigere Bausteine wie Grafikbeschleunigung integriert werden.
Fehlende Features als Marketingstrategie?
Schon beim ersten iPhone war es ja schon so, dass Apple viele Features, die bei anderen Smartphone Standard sind, gefehlt haben. Da hatte sich Apple natürlich sehr viele Kritiken eingehandelt. Ähnlich ist es wieder beim iPad – schon kurz nach der Keynote kamen Beschwerden über das ein oder andere fehlende Feature auf. Doch dazu später mehr. Ich denke nicht, dass Apple diese Features einfach “vergisst”. Im Prinzip gibt es dafür zwei Erklärungen: Entweder werden sie aus Zeit- oder Kostengründen weggelassen. Ersteres wäre bei den softwarebedingten Features, wie zum Beispiel der mangelhaften Bluetoothuntersützung oder der fehlenden Videofunktion verständlich. Ich bezweifle jedoch, dass Kosten eine große Rolle bei der Entwicklung spielen.
Spiele auf dem iPhone
Auf dem iPhone gibt es ja schon eine hohe Anzahl von Apps zu den verschiedensten Themen. Mit die beliebtesten Apps sind aber wahrscheinlich Spiele. Auch wenn das iPhone sicherlich nicht die beste Spieleplattform ist, bietet es doch einige Vorteile gegenüber “klassichen” mobilen Spielekonsolen. Der größte Vorteil ist wohl die Tatsache, dass man das iPhone eben auch für viele andere Dinge benutzen kann. Außerdem bietet der Appstore für viele kleinere Entwicklerstudios die Möglichkeit, Spiele zu veröffentlichen. Dadurch ist die Vielfalt an Spielen für das iPhone wohl größer als für jede andere Spielekonsole. Zudem sind die Spiele so meistens günstiger. Dafür sind sie eben auch oft nicht so aufwendig gestaltet wie Spiele von großen Studios. Außerdem ist die Bedienung nur mit Touchscreen und dem Bewegungssensor doch etwas gewöhnungsbedürftig.
