Feb 232010

Vorteile für die Nutzer?

Bei meinem letzten Artikel über das Telefonieren mit dem iPad ist mir eine weitere Idee gekommen, die bisher eigentlich kaum besprochen wurde. Welche Vorteile haben User, die sowohl ein iPhone als auch ein iPad besitzen?

Ich denke darüber hat sich die Marketingabteilung von Apple schon den Kopf zerbrochen. Schließlich kann der Hersteller glatt doppelt verdienen. Aber die Nutzer müssen auch einen gewissen Vorteil daran sehen; schließlich sind beide Geräte doch sehr ähnlich. Klar, das iPad bietet mehr Möglichkeiten, aber ist dafür auch unhandlich und man hat es nicht immer dabei.

iPhone als Modem für das iPad?

Für einen iPhone-Nutzer, der am neuen Tablet interessiert ist, stellt sich sicherlich die Frage: Brauche ich das UMTS-Modul, das noch einmal über 100 Euro Aufpreis kostet? Dann brauche ich ja auch noch zwei Verträge oder eine Zweitkarte, was wahrscheinlich auch noch einmal massive Zusatzkosten bedeuten kann? Wäre es nicht viel einfacher und günstiger, wenn man das iPhone als Modem für das iPad nutzen kann? Schließlich steht ja Bluetooth und WLAN zur Verfügung. Technisch wäre das alles kein Problem – der Nutzer würde davon Apple-typisch fast gar nichts mitbekommen; er müsste dann auch nur immer sein iPhone dabei haben.

Die große Frage ist aber: Verzichtet Apple auf die Einnahmen durch den Verkauf der UMTS-Option, um dem User etwas gutes zu tun? Ich zweifle da ja noch etwas.

Synchronisation?

Klar, sowohl iPad als auch iPhone kann man mit einem Mac oder PC synchronisieren. Aber was ist jetzt, wenn man unterwegs ist, aber trotzdem Apps, Musik, Safari-Lesezeichen oder Termine austauschen möchte? Auch hier gilt wieder: Technisch wäre die Umsetzung gar kein Problem, da ja genügend Schnittstellen zur Verfügung stehen. Theoretisch könnte man das ganze sogar in Echtzeit umsetzen: Das heißt in dem Moment, wo man einen Termin auf dem iPad einträgt, ist er auch schon auf dem iPhone verfügbar – und umgekehrt. Man könnte auch Fotos, die man auf dem iPhone gemacht hat, direkt auf dem iPad betrachten. So wäre die fehlende Kamera im iPad nur noch halb so schlimm.

Dabei könnte eigentlich Apple gleich noch die fehlende WLAN-Synchronisation bei iTunes nachrüsten. Schließlich ist es immer noch etwas komisch, dass man fast jedes beliebige Handy per Bluetooth über iSync synchronisieren kann, dies aber mit dem Apple-Smartphone nicht möglich ist.

Das Synchronsierungsthema wäre sicherlich etwas für das iPhone OS 4.0, das sicherlich noch dieses Jahr veröffentlicht wird. Man muss ja immerhin die Synchronisationsfunktionen auch im iPhone nachrüsten und dieses Update wäre dafür eine sehr gute Möglichkeit.

Spiele mit iPhone und iPad?

Auch denkbar wären Spiele, bei denen das iPad mehr oder weniger nur als Bildschirm verwendet wird und das iPhone der Gamecontroller ist.  Durch den Bewegungssensor hat man ja noch zusätzlich einige interessante Möglichkeiten. Wenn man noch einen Freund hat, der auch ein iPhone oder iPod Touch besitzt, könnte man sogar Multiplayer-Spiele umsetzen.

Für das iPhone könnte man quasi eine Art Universal-App schreiben, die sich das mit dem jeweiligen Spiel auf dem iPad verbindet. Diese Variante wäre auch relativ unabhängig von Apple selbst. Vielleicht kommt ja einer der großen Spiele-Publisher für das iPhone auf die Idee, so etwas zu entwickeln.

Fazit

Das sind sicherlich nicht alle Möglichkeiten, die Apple und die Apphersteller haben, um es den Nutzern schmackhaft zu machen, sich beide Geräte zu kaufen. Ich denke auch, dass es viele gibt, die sich das leisten werden, obwohl man dabei ja wirklich schon extrem viel Geld ausgibt. Und dafür müssten wahrscheinlich die oben genannten Möglichkeiten noch nicht einmal umgesetzt werden. Trotzdem wären es sicherlich interessante Anwendungen für das iPad und vielleicht wird ja doch das ein oder andere umgesetzt.

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Eine Antwort to “Zusammenspiel von iPhone und iPad?”

  1. Matze sagt:

    Ich denke mal die Apps vom iPhone gibt es auch für das iPad.

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