Wie funktioniert’s?
Netbooks sind jetzt seit etwas mehr als einem Jahr ein neuer Trend. Während der restliche PC-Markt seit Beginn der Wirtschaftskrise mehr oder weniger stagniert, ist der Markt der Netbooks sehr stark angewachsen. Doch wieso sind gerade Netbooks so beliebt, obwohl sie sehr viele Nachteile, wie geringe Leistung, wenig Anschlussmöglichkeiten und ein sehr kleines Display mit einer niedrigen Auflösung mit sich bringen?
Heute ist es endlich soweit. Während ich diesen Text hier beginne, läuft die Keynote, auf der der neue Apple-Tablet vorgestellt wird, noch.
Das wichtigste wurde inzwischen aber auch schon bekanntgegeben:
- Das Gerät heißt iPad!
- Es besitzt eine Art iPhone OS und kann iPhone-Apps abspielen (entweder in Originalgröße oder im Zoommodus). Für iPad-Apps wird ein erweitertes SDK bereitgestellt. Die Abwärtskompatibilität hat mich ehrlich gesagt etwas überrascht, aber es erscheint eigentlich völlig logisch. Damit hat das iPad von Anfang an schon eine riesige Auswahl von Anwendungen.
Nach einem Bericht von heise.de hat das Unternehmen Flurry neue Hinweise auf das iSlate entdeckt. Das Unternehmen stellt iPhone-Apps her, die Daten über ihre Nutzer sammelt und es sowohl an den App-Programmierer als auch an das Unternehmen selbst zurücksendet. Und bei dieser Gelegenheit wurden offensichtlich Geräte entdeckt, die weder als iPod Touch noch als iPhone indentifiziert werden konnten. Angeblich sollen diese Geräte in der Apple-Zentrale laufen. Nun wird vermutet, dass diese Geräte das neue Apple-Tablet sind.
Zu Beginn des Appstores gab es prinzipiell zwei verschiedene Arten von Apps: Die kostenlosen Freeware-Apps und kostenpflichtige Apps. Irgendwann haben ein paar App-Entwickler versucht, ihre kostenpflichtige App zu vermarkten, indem sie eine Demoversion angeboten haben. Sie haben sie dann als “Lite-Version” bezeichnet und in den Bereich der kostenlosen Apps gestellt. Diese Lite-Version war funktionstechnisch eingeschränkt und hatte dann einen Link in den Appstore, wo man dann die Vollversion kaufen konnte.
Die Studie, die ich hier einmal vorstellen möchte, ist schon relativ alt. Aber ich denke trotzdem, dass sie für viele recht interessant ist. Sie beschäftigt sich unter anderem damit, wie die Preispolitik für App-Entwickler aussehen sollte.
Eine interessante Folie ist auf Seite 12 zu finden. Hier geht es speziell um kostenlose Apps. Sie zeigt, dass nur ein Fünftel der Nutzer eine kostenlose App überhaupt länger als einen Tag nutzen. Und nicht einmal jeder zwanzigste Nutzer nutzt eine kostenlose App länger wie einen Monat. Dies lässt sich natürlich recht leicht durch die hohe Anzahl von “Sinnlos”-Apps erklären. Die gleiche Statistik wird dann aber auch einmal für kostenpflichtige Apps gezeigt. An Tag 1 nach dem herunterladen ist die Nutzerquote noch recht hoch – sie fällt aber sehr stark ab.
Der Appstore ist für Apple ein absolutes Erfolgsmodell. Darüber wurden inzwischen Millionen von Apps für iPhone und iPod Touch verkauft. Apple verdient dabei mit wenig Aufwand an der Software von vielen Entwicklern mit. Aber natürlich bietet er auch eine sehr gute Plattform für Entwickler. Sie müssen sich nicht darum kümmern, wie ihr Werk an den Endkunden kommt. Und mit guter Software hat schon der ein oder andere App-Entwickler ein halbes Vermögen gemacht.
Der iTunes Store ist ein Erfolgsmodell für Apple [1]
